
Feb/März 2009
Dieses Jahr steckte wirklich der Wurm drin. Wie schon auf ein paar vorangegangenen Parties passiert, wurde der Jungle Experience um 2:00 Uhr von der Polizei die Musik abgedreht. Die Veranstalter hatten wohl zuwenig an den örtlichen Polizeichef gespendet. Beim Half Moon Festival war dann wieder Open End, und bei der Shiva Moon zum Glück auch. Leider waren auf der Shiva Moon bis Mitternacht die Thai-Checker klar in der Überzahl.
Es waren trotzdem vergnügliche 4 Wochen auf Koh Phangan, auch wenn die Party-Szene derzeit ein wenig schwächelt. Hier mein letztes eMail das ich kurz vor unserer Rückreise in die Heimat geschickt hatte:
"...dies ist nun wirklich das letzte eMail aus dem Land der Thais und Touristen. Eigentlich müßte es Touriland heissen, denn die Thais sind hier mächtig in der Unterzahl. Ich konnte eine Engländerin an einer Telefonzelle (!) belauschen wie sie der Heimat klagte, dass hier so viele Deutsche sind. Ich hätte ihr am liebsten erklärt, dass für Deutsche bereits erheblich weniger Engländer das Urlaubserlebnis eintrüben können. Aber wer in Thailand schon an einer Telefonzelle telefonieren muss, der hat auch noch andere kognitive Defizite.
Heute abend habe ich mir wie in den vergangenen zwei Tagen den Bauch mit Lobster und Tiger Prawns vollgehauen. 25 Euro. Dafür kriegste in Deutschland höchtens ein paar Shrimp. Jetzt hab ich Seafood aber auch langsam leid. Ich muss zugeben, dass ich mir auf Koh Phangan mal Gulasch mit Spätzle bestellt habe. Jeden Tag Fried Rice Vegetable, Tom Yam Gung, Tom Yam Pla oder Tom Yam (Platzhalter) kann einen kulinarisch auf Dauer schon mürbe machen. Trotzdem: der Gedanke an die morgige Bordverpflegung läßt mich erschauern.
Woran wir uns allerdings gewöhnt haben sind die spontanen Feuerwerke, die hier bei jeder sich bietenden Gelegenheit abgezogen werden. Welche Gelegenheiten das sind läßt sich zwar nicht immer ausmachen, aber anhand der Häufigkeit und Uhrzeit können es nur einmalige Ereignisse sein die unzweifelhaft mitten in der Nacht gefeiert werden müssen:
Ein Thai der nachts um 1:00 Uhr seinen Rekord von 4 Bier ohne zu reihern einstellt ? Feuerwerk !
Eine Strandbar, die ihr 3-monatiges Bestehen feiert ? Großes Feuerwerk !
Ein Engländer, der seinen ersten Tag hier ohne Sonnenbrand übersteht? Unmöglich !
Wir sind schon zu oft hier gewesen als das wir noch einen Blick für die subtilen Absurditäten des Thailändischen Alltags hätten. Sie müssen schon so krass daherkommen wie das Schild in unserem Zimmer:
NOTICE:
WE HAVE SAVING BOX FOR VALUABLE THINGS FOR YOU TO KEEP OR ELSE.
WE WILL NOT RESPONSIBLE FOR IT.
Wir freuen uns jedenfalls, wieder nach Hause zu kommen. Es hätten zwar ein paar Wochen mehr sein können, aber der Sommer muß dann höllisch sein. Ein Freund von uns hatte letzes Jahr nach Thailand rüber gemacht und ist, schockiert von den Monaten Mai bis September (unerträgliche Hitze und Schwüle), gefolgt von den Monaten Oktober bis Dezember (Regenzeit), nun wieder in Deutschland. War halt ein hartgekochtes Weichei."
2007 Japan
Dieses Jahr fiel Thailand aus. Statt dessen sind wir nach Japan gefahren und haben uns da mal gründllich umgeschaut. Der Film dazu (später auch als DVD erhältlich) wird gerade geschnitten, so seit ca. 11 Monaten. Dann wird nachsynchronisiert, Untertitel geschrieben, und Kommentare des Regisseurs aufgenommen.
In der Zwischenzeit ist es mit dem Bauprojekt weitergegangen. Einweihung wird voraussichtlich Dezember 2009 sein. Bilder davon werdet Ihr später im Abschnitt "projekt II" finden.
3. Februar 2006
Sind in London. Die gestrige Party im Red Star war schon krass. In so einer Location war ich schon seit meiner holländischen Jugenheimzeit nicht mehr. Und zum Schluss haben sie Gabba aufgelegt.
Eigentlich wollten wir am Samstag auf die Psytrance Party im SEONE. 30 britische Pfund (45 Euro) Eintritt pro Person fanden wir allerdings überzogen und sind aus Überzeugung fern geblieben. Das Geld geben wir lieber denen, die damit ein ganzes Wochenende oder länger ein Festival organisieren können.
31. Dezember 2006
Ein gutes neues Jahr und viel Spaß den Fraggles beim Greensprit auf Krabi wünschen Dagmar und Stephan.
22. Dezember 2006
Bald beginnt die zweite Bauphase unseres Projekts auf Koh Phangan. Der Militärputsch hat zwar einige Verschärfungen des Landrechts mit sich gebracht, aber davon sind wir zum Glück nicht betroffen. Das Bauprojekt was von Anfang an mit behördlicher Genehmigung (und langen Wartezeiten darauf) durchgezogen worden und wird auch nach Vorschrift weitergebaut. Noch in der 1. Halbjahr 2007 wird mit dem Bau von Apartements begonnen.. Stay tuned.
27. März 2006
Es sind gerade drei Wochen vergangen, seit wir wieder aus Thailand zurück sind. Es war eine phantastische Zeit auf Koh Phangan. Die erste Bauphase unseres Projekts ist fertiggestellt. Das Ergebnis könnt Ihr unter der Rubrik PROJEKT anschauen. Es war unsere Homebase, wenn wir uns nach durchtanzten Nächten ablegen wollten. Es war unser Privatrestaurant, wenn wir abends das vom Markt mitgebrachte Gemüse und frischen Fisch in der großen Küche zubereitet haben. Hier haben wir uns auf die nächste Party vorbereitet, und Parties gab es genug. An dieser Stelle mag einmal eine Ansage an die Adresse von weitreisenden DJ gehen: Verschanzt Euch nicht hinter Euer Mischpult. Wenn Ihr Euch Euer ganzes Set durch von der Monitorbox volldröhnen läßt, merkt Ihr vielleicht nicht, dass dem Publikum womöglich ein ganz anderer Sound serviert wird. Frei nach dem Motto: "Bei mir kommt der Sound aus dem Mischpult." So geschehen in der zweiten Februarwoche auf der Shiva Moon Party, wo die vor Arroganz kaum noch geradeaus schauenden DJs (derer drei) sich erst nach eindringlicher Ermahnung mal auf die Tanzfläche begeben haben um den Sound zu checken. Der war nämlich nach einer Fehlschaltung gehörig eingebrochen und blieb leider auch so bis ans Ende des Sets. Respekt Jungs, Ihr habt Euch nichts anmerken lassen. Das gehörte wohl zu Eurer Performance. Der nächste DJ Highko hat dann wohl das Problem in den Griff bekommen und das genialste Set aufgelegt, dass ich seit langem gehört habe.
1. März 2006
Die erste Party die wir dieses Jahr auf Koh Phangan besucht haben war schon der Hammer. Leider habe ich vergessen, wie die Party hieß. Es hat zwar mal geregnet, aber das hat dem Spirit nicht geschadet. Wir sind bis zum späten Vormittag geblieben und der Sound war perfekt. Wie man auf dem Bild sehen kann (und das sind nur die Boxen vom linken Kanal), war die Beschallung endlich mal so dimensioniert, dass glasklarer Sound rüberkam.
16. November 2004
Unsere erste eigene Party ist bereits seit mehr als 2 Wochen vergangen. Aus dem Feedback, das wir zusammengetragen haben können wir behaupten, dass sie ein Erfolg war. Die wenige Kritik richtete sich größtenteils gegen den musikalischen Stilbruch, der um 7:00 Uhr die Leute, die keinen Elektro hören wollten, vertrieben hat. Aussergewöhnlich gute Kommentare gab es bezüglich des Publikums, das sich aus allen möglichen Szenen rekrutiert hat. Es waren deutlich weniger Leute aus der reinen Goa-Szene unterwegs und so haben wir das beste Feedback interessanterweise von den Crossgängern erhalten. Aus der Goa-Szene kam größtenteils Kritik bezüglich der Dekoration, wobei feststeht, dass wir von Anfang an keine klassische PsyTrance-Fluo-Deko machen wollten und die alternative Deko dann von den heftigsten Kritikern als solche häufig gar nicht registriert wurde. Da der Spaßfaktor dieser Party also zum größten Teil vom Münchner/Augsburger/Züricher Partyvolk getragen wurde, werden wir auch in Zukunft unsere Klientel dort suchen. Die nächste Party wird vor allem den absoluten Hammersound in einer noch größeren Location bieten. Die Vorbereitungen laufen schon.
26. Mai 2004
neuromechanics wurden am 26. Mai aus der Taufe gehoben mit dem Ziel, Tanzveranstaltungen zu elektronischer Musik mit ausreichend Schalldruck an werkfreien Tagen durchzuführen. Manche sagen auch "Parties" dazu. Die erste von uns veranstaltete Party wird am 30. Oktober stattfinden. Näheres dazu findet Ihr unter "party".
Die Mitglieder von neuromechanics werden besonderen Wert darauf legen, daß jede von ihnen durchgeführte Veranstaltung ein klangliches und visuelles Erlebnis wird. Eine wirklich gute Party zu veranstalten ist uns wichtiger als der wirtschaftliche Erfolg. Eine Party darf auch mal das eingesetzte Geld nicht einbringen. Wie sagte noch Rhett Butler am Ende des Films "Vom Winde Verweht":
Frankly, my Dear, I don't give a damn